2. Platz beim Wettbewerb der Ideen 2007

Das Land Oberösterreich, Geschäftsstelle Dorf- und Stadtentwicklung schrieb gemeinsam
mit der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich den Wettbewerb der Ideen 2007 aus, wo wir auch unser Projekt einreichten. Gemeinsam mit Dimbach erreichten wir den hervorragenden 2. Platz, was dem Verein eine finanzielle Unterstützung von € 1.000,-- einbrachte.

 

3. Platz beim Familienoskar 2006

Platz drei beim Familienoskar 2006 für
St. Thomas am Blasenstein und Dimbach!

Am Freitag, 17. November 2006 fand im Landesdienstleistungszentrum in Linz die Verleihung des Oö. Familienoskars 2006 durch Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Familienreferent LHStv. Franz Hiesl statt. Für die musikalische Umrahmung des Wettbewerbs sorgten "The Jazz Cats" der Landesmusik­schule Freistadt.

Das Familiennetzwerk Mühltal wurde mit dem Oö. Familienoskar 2006 ausgezeichnet. Die sieben Gemeinden – Kleinzell i.M., Altenfelden, Neufelden, St. Ulrich i.M., Niederwald­kirchen, St. Martin i.M., Kirchberg ob der Donau – haben sich zusammengeschlossen und profitieren gegenseitig von den Leistungen für Familien der Mitglieds­gemeinden. "Über den Zaun schauen" wird hier gelebt.

Die Marktgemeinde Ebensee, die mit dem 2. Preis ausgezeichnet wurde, hat mit dem Frauenforum, dem Bildungszentrum Salzkammergut, dem AMS und vielen weiteren Institutionen wichtige Mitstreiter gefunden, um mehr Familienfreundlichkeit in die Traunseegemeinde zu bringen.

Auf Platz drei landeten die Marktgemeinden Dimbach und St. Thomas am Blasenstein. Mit Juli 2006 schlossen die beiden letzten Kaufmänner in Dimbach und St. Thomas ihre Pforten. Die beiden Bürgermeister fassten den Entschluss, gemeinsam eine Strategie für die Erhaltung der Nahversorgung zu entwickeln. Und dies mit Erfolg: Mit 3. Juli 2006 wurden beide Kaufhäuser wieder aufgesperrt! Seither führt ein Verein die Geschäfte, die Lebensqualität in die beiden Mühlviertler Kleingemeinden zurückbringen.

Alle Einreichungen können auch auf www.familienkarte.at nachgelesen werden.


 

Gruppenfoto der Siegergemeinden des Familienoskars St. Thomas am Blasenstein und Dimbach

 

6. PLATZ BEIM WETTBEWERB „INNOVATIVSTE GEMEINDE ÖSTERREICHS“

Nahversorgungsprojekt St. Thomas am Blasenstein – Dimbach erreicht beim Wettbewerb „Innovativste Gemeinde Österreichs“ den 6. Platz!

Am Donnerstag, 21.September 2006 erfolgte die Auszeichnung, des in Österreich einzigartigen Nahversorgerprojektes der beiden Mühlviertler Gemeinden, im Rahmen des Österreichischen Gemeindetages in Wien.

Eine hochkarätige Jury unter Vorsitz von Bundesminister Martin Bartenstein reihte das Nahversorgermodell (94 eingereichte Gemeindeprojekte) unter die besten 10 Projekte Österreichs.

Das innovative Team – Bürgermeister – Amtsleiter  – Verein: Unsere Saat geht auf – Naturpark Mühlviertel – Regionalbüro Strudengau – Raiffeisenbankstellen waren bei der Überreichung des Preises durch Präsident Helmut Mödlhammer zugegen und freuten sich über die Würdigung, des auch in der Umsetzung sehr erfolgreichen Projektes.

Die von WK Präsident Dr. Christoph Leitl im Rahmen der Preisverleihung geforderten Projektkriterien: Bürgerbeteiligung, Individualität der Lösungen, Transparenz und Nachhaltigkeit treffen in hohem Maße auf das Nahversorgerprojekt St. Thomas am Blasenstein und Dimbach zu.

In St. Thomas am Blasenstein und Dimbach  geht die Saat auf!

Der gemeinsame Einsatz für die Nahversorgung sichert nicht nur den Fortbestand der Dorfgemeinschaft in den beiden Gemeinden des Unteren Mühlviertels, sondern ist auch wirtschaftlich erfolgreich.

Seit 3 Monaten sind 2 Vereine „Die Saat geht auf“ unternehmerisch als Einzelhändler für die Nahversorgung zuständig. Die Initiative der beiden Gemeindebürgermeister Josef Wiesinger aus Dimbach und Johannes Nenning aus St.Thomas am Blasenstein mündet in einem Vorzeigeprojekt.

Mit der Projektleitung durch das Leader – Regionalbüro Strudengau, GF Christoph Lettner und der tatkräftigen Unterstützung durch den GF des Naturparks Mühlviertel Mag. Tobias Hundertpfund ist es gelungen aus Betroffenen, Beteiligte zu machen.

Stubengespräche und konsequente Medienarbeit haben wesentlich dazu beigetragen, nicht wie allgemein üblich, in ein Jammern und Wehklagen über den drohenden Verlust der Lebensqualität in den beiden Landgemeinden einzustimmen, sondern sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf zu ziehen.

AL Gertrude Hofer und AL Rudolf Freinschlag haben durch Gemeinden übergreifenden Informationsaustausch effiziente Zusammenarbeit gestartet.

320 Mitglieder sind dem Verein „Unsere Saat geht auf – St. Thomas“ beigetreten (St. Thomas – 900 Einwohner), der Verein in Dimbach hat bereits 100 Mitglieder (Dimbach – 1100 Einwohner).

Es ist in Dimbach gelungen, 40.000 € in Form von Einkaufsgutscheinen für die Dauer von 3 Jahren als zinsenloses Darlehen für die Anfangsinvestitionen, von den Bewohnern zu erhalten.
St. Thomas steht dem um nichts nach – 52.400 € wurden als Einkaufsgutscheine gezeichnet. Die örtlichen Raiffeisenbanken stellen sich als kompetente Abwickler in den Dienst der guten Sache.

Wichtigster Partner sind jedoch die Kunden. Umsatzsteigerungen in beiden Geschäften sind Zeichen für ein Umdenken. Konsequente Bewusstseinsbildung bei den Kunden eine der  Vereinsaufgaben für die Zukunft.
Das freundliche Verkaufspersonal, 9 Mitarbeiter/innen, aber auch die gute Preis- Leistungskombination ist hoffentlich auch weiterhin Anreiz für die Bewohner von Dimbach und St. Thomas am Blasenstein, in ihrem eigenen Geschäft die Saat weiterhin aufgehen zu lassen.

Nächstes Ziel ist die Einbindung qualitätsvoller bäuerlicher Direktvermarkter mit Unterstützung der Bezirksbauernkammer Perg. Heimische Bäcker und Fleischhauer sind bereits wichtige Partner in den beiden Lebensmittelgeschäften.

Wir freuen uns, dass dieses tolle Projekt aus den Stubengesprächen in St. Thomas am Bl. entstanden ist und erkennen lässt, dass unsere Saat aufgeht!


 

Gruppenfoto bei der Preisverleihung zur Innovativsten Gemeinden.