Neue Broschüre Naturparke Österreich

Ferienaktion des Naturpark Mühlviertel

Naturparken im Naturpark Mühlviertel

Allgemeine Informationen

1972 wurde in Rechberg erstmals der Entschluss gefasst, Naturpark-Gemeinde werden zu wollen. Der Naturpark Rechberg wurde schließlich 1996 auf einer Fläche von 317 ha verordnet. Seit Juli 2002 ist der Naturpark-Verein mit hauptamtlichen Mitarbeitern besetzt und vor allem in den Bereichen Landschaftspflege und -schutz, Landwirtschaft / Direktvermarktung, sanfter Tourismus / Wandern, Umwelt- und Bewusstseinsbildung / Naturparkführungen, (Alltags-) Kultur und Regionalentwicklung tätig.

Mit Regierungsverordnung vom 11. August 2005 wurde dieser Naturpark erweitert - sowohl auf Rechberger Gemeindegebiet, als auch auf die benachbarten Gemeinden Allerheiligen, Bad Zell und St. Thomas am Blasenstein. Unter dem neuen Namen "Naturpark Mühlviertel" (das Logo bleibt unverändert) umfasst er nun 1.236 ha (12.360.848 m² bzw. 12,36 km²), die sich wie folgt aufteilen:

  Naturpark-Fläche   Gesamt-Fläche (ca.) Einwohner (ca.) 
 Allerheiligen  64 ha   20,1 km²   1.100
 Bad Zell  179 ha  45,6 km²  2.800
 Rechberg  474 ha  13,9 km²  1.000
 St. Thomas  519 ha

 29,0 km²

 1.050

Die Naturpark-Flächen in Allerheiligen und Bad Zell sind großteils Natura-2000-Schutzgebiet (Naarn).

Leitprojekt

Definierter Aufgaben-Schwerpunkt des Vereins ist die "Offenhaltung der Kulturlandschaft", da ohne die Entwicklung von attraktiven Zukunftsperspektiven immer mehr Grenzertragsflächen aufgeforstet werden. Als Leitprojekt haben daher die Vertreter aller vier Naturpark-Gemeinden das Projekt "Landschaftspflege per Schaf" bestimmt. " Määäähen auf natürliche Art" mit einer Wanderschäferei.

Allen vier Gemeinden gemeinsam sind als touristisches Angebot die idyllischen Wanderwege sowie eine herausfordernde Mountainbike-Strecke, die durch alle vier Naturpark-Gemeinden verläuft. Außerdem schmückt der Granit in seinen kuriosesten Formen die Landschaft (viele Naturdenkmale, Wackelsteine, vorchristliche Kultplätze, Pechölsteine, ....) und seine damit verbundene Bewirtschaftungserschwernis prägt die Landwirtschaft. Ansonsten sind die Gemeinden recht verschieden, sie ergeben ein buntes Bild an Schwerpunkt-Themen und Aufgabenstellungen für den Naturpark.

Allerheiligen im Mühlkreis

Die Marienwallfahrtskirche aus dem Jahr 1492 zieht viele Besucher an, die Wallfahrer werden in den letzten Jahren wieder mehr. Der Fünfeckige Schneckturm an der Westseite gewährt beeindruckende Fernblicke. Die mitteltönige Orgel (ca. 1620) ist eines der ältesten und seltensten Instrumente Österreichs. Jährlich finden die Allerheiligener Orgeltage mit Musikern aus der ganzen Welt statt.

Bad Zell

Seit jeher reisen Menschen nach Bad Zell, um eines der besten Naturheilmittel, das radonhältige Heilwasser für die Gesundheit zu nutzen (bei rheumatischen Beschwerden, Hauterkrankungen, ....), das "Cella Hedwigsbründl" zeigt die histor. Anfänge des Kurortes. Im Dezember 2005 eröffnet das neue Gesundheitszentrum "Lebensquell Bad Zell" - ein neuer markanter Schritt für Bad Zell und die Region.

Rechberg

Dass die Dorfentwicklung der letzten 30 Jahre stets mit dem Naturpark-Gedanken eng verknüpft  war, ist entscheidend für die heutige Lebensqualität des Mühlviertler Kleinods. Im Kirchturm leben etwa 300 Fledermäuse - das ist ein Gütezeichen für intakte Landschaft! Als Naturpark-Zentrum ist das Freilichtmuseum Großdöllnerhof weithin bekannt, und im Dorf lockt ein Badesee die Besucher an.

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Umweltbaustelle 2015

Berichte